Tierheilpraxis-Meike
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Senioren

So wie es bei uns Menschen ist, so ist es auch bei unseren Tieren. Ab einem gewissen Alter baut der Körper ab und der Alterungsprozess beginnt. Viele Hunde erreichen erst gar nicht ein schönes Seniorenalter und entwickeln schon in frühen Jahren folgende Krankheiten:

  • Niereninsuffizienz
  • Arthrosen (Degenerative Gelenkserkrankungen)
  • Lebererkrankungen
  • Diabetes
  • Verdauungsstörungen
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Herzerkrankungen

Trockenfutter, Wurmkuren, schulmedizinische Medikamente, Impfungen, Zeckenmittel begünstigen die Entstehung der oben genannten Krankheiten. Der Einsatz von Antibiotika und Cortison macht bei der ein oder anderen Krankheit Sinn und kann auch Leben retten, nur leider wird es zu häufig und leichtfertig eingesetzt und ein Teufelskreis entsteht.

 

Damit Sie mit Ihrem Tier das Seniorenalter genießen können, sollte schon in jungen Jahren Prophylaxe betrieben werden. Hierbei hilft schon eine „Bedarfsgerechte Frischfütterung“ und eine moderate, tägliche Bewegung, denn diese beiden Faktoren ergänzen sich gegenseitig.

 

Das Nachlassen der Sehfähigkeit, das Ergrauen im Gesichte sowie das Nachlassen des Hörvermögens können die ersten Anzeichen sein, für den Beginn des Alterungsprozesses bei Ihrem Tier. Ein fortgeschrittener Alterungsprozess kann sich in Vergesslichkeit und Orientierungsprobleme äußern. Viele Hund ergrauen aber viel zu früh, was mit dem natürlichem Alterungsprozess nichts zu tun hat, sondern auf eine mangelnde Versorgung auf Nährstoffen im Futter zurückzuführen ist.

 

Im Alter lässt der Energiebedarf nach, aufgrund eingeschränkter Bewegungsaktivität. Bei einem Senior sollten auch Kohlenhydrate in die Futterration mit einberechnet werden, da im Alter auch die Entgiftungsorgane Leber und Niere nachlassen, was auch zum Alterungsprozess gehört und keine Krankheit ist. Durch einen zu hohen Proteinbedarf im Futterplan, fallen Stoffwechselprodukte an, die die Nieren und Leber im Alter belasten. Um Leber und Niere in ihrem Stoffwechsel zu entlasten, sollte nicht proteinarm gefüttert, aber der Proteingehalt im Futter an den Senior angepasst werden. Es sollten leicht verdauliche, hochwertige Eiweiße verfüttert werden, die in einer „Bedarfsgerechten Frischfütterung“, sowieso enthalten sind. Durch eine Fütterung mit minderwertigen Eiweißen (z.B. Trockenfutter, Pansen, Sehnen), wird Gewebe und Muskulatur abgebaut, was verhindert werden soll, denn dadurch beschleunigt sich der Alterungsprozess. Auch das Immunsystem ist auf Gewisse Enzyme und Nährstoffe im Alter angewiesen und sollten in der Fütterung ergänzt werden. Diese sind wie folgt:

  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • Zink
  • Selen
  • Alle Aminosäuren müssen in einer „Bedarfsgerechten Frischfütterung“ abgedeckt sein

Auch auf die Knochenfütterung sollte bei einer „Bedarfsgerechten Frischfütterung“ im Alter verzichtet werden. Viele alte Hunde können Knochen nicht mehr verdauen und übersäuern. Ebenso kann es auch zu Knochenkot / Verstopfung führen, da die Darmtätigkeit bei unseren Senioren mit zunehmenden Alter nachlässt. Hier ist es sinnvoll die Futterration mit einer geeigneten Mineralienmischung zu ergänzen.

 

Wegen der eingeschränkten Darmtätigkeit im Alter, resultierend aus der eingeschränkten Bewegungsaktivität, sollte der Ballaststoffgehalt in der Futterration erhöht werden, damit man auch hier einer Verstopfung vorbeugt.

Auch der Geschmacksinn eines Seniors lässt mit zunehmendem Alter nach. Das ist auch der Grund, warum viele ältere Hunde im Alter mäkeln und ihr Futter nicht mehr mit voller Freude fressen wollen. Das hängt mit einer Verminderung des Speichelflusses zusammen. Dann sollte das Futter für den Senior etwas schmackhafter gemacht werden.

 

Auch Tiere, die in jungen Jahren sehr viel Hundesport betrieben haben, neigen im Alter vermehrt zu Gelenkserkrankungen als Hunde, die moderat bewegt worden sind.

 

ZUSAMMENFASSEND

Die Prophylaxe in jungen Jahren sollte wie folgt aussehen:

  • Keine übertriebenen Impfungen
  • Sinnvoller Einsatz von Antibiotika und Cortison
  • Moderate Bewegung und Ruhephasen
  • Keine prophylaktische Wurmkur
  • Eine „Bedarfsgerechte Frischfütterung“

 

Durch eine „Bedarfsgerechte Frischfütterung“, angepasst auf Ihrem Senior, kann man das Fortschreiten des Alterungsprozesses verlangsamen aber nicht verhindern.

 

FAZIT

Eine artgerechte Tierhaltung, sowie eine „Bedarfsgerechte Ernährung“ können Einfluss auf das Leben Ihres Seniors im Alter haben.

 

Unter Leistungen auf meiner Homepage finden Sie mehr über die „Bedarfsgerechte Frischfütterung“. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 

Wenn Sie auch einen Senior bei sich haben und Hilfe bei der Fütterung brauchen, ich helfe Ihnen gerne, denn gerade die Senioren liegen mir sehr am Herzen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Seniorenzeit mit ihrem Tier.

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