Tierheilpraxis-Meike
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Stress

Wie wirkt sich der Stress auf unsere Haustiere aus? Stress, hat die gleichen Auswirkungen auf unsere Tiere wie auch auf uns Menschen. Tiere, die nicht entspannen können und dauerhaft angespannt sind, weisen auch einen erhöhten Cortisolspiegel im Blut auf. Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet und ist das wichtigste Anti-Stress Hormon. Welche Aufgaben übernimmt das Cortisol im Körper unserer Tiere:

 

 

  • Das Cortisol hat eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert dadurch, dass sich Entzündungsprozesse im Köper richtig ausbreiten können.
  • Das Cortisol ist mit dem Immunsystem unserer Tiere verknüpft. Tiere mit einem erhöhten Cortisolspiegel, weisen eine erniedrigte Immunabwehr auf.
  • Cortisol wirkt zusammen mit Insulin auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels bei.

 

Wie wirkt sich akuter und chronischer Stress auf unsere Tiere aus:

 

  • In akuten Stresssituationen werden im Gehirn Stresshormone produziert. Diese Stresshormone werden über den Hypothalamus und über die Hypophyse an die Organe im Organismus weitergeleitet. In diesen Momenten stellt der Körper gewisse Energiereserven bereit. Zudem schüttet der Körper vermehrt Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus (Hormone).
  • Bei chronischem Stress steht der Körper unter dauerhafter Alarmbereitschaft, was sich negativ auf den Hormonstoffwechsel auswirkt und so die Entstehung von Krankheiten begünstigt kann. Durch die permanente Ausschüttung von Cortisol, findet auch eine erhöhte Ausschüttung von Insulin statt, was die Gefäße im Körper erweitern lässt. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel wird auch in Verbindung mit Tumorerkrankungen gebracht.

 

Zudem wirkt sich dauerhafter Stress auch auf die Erbsubstanzen im Körper aus. Das ist mitunter eine Ursache warum manche Tier vor ihrem 10. Lebensjahr frühzeitig Ergrauen und die Knochen früher morsch werden lassen. 

 

Was schützt denn nun das Erbgut der Zelle vor der Abnutzung? Diese Kappen am Ende der Chromosonen heißen Telomore. Chronischer Stress verkürzt das Ende der Telomere an den Chromosonen.

 

Auch eine schlechte Ernährung hat einen zersetzenden Einfluss auf die Telomere. Ebenso auch Gifte aus der Umwelt, tragen ihren Teil dazu bei. Allergien, Futtermittelunverträglichkeiten und Juckreiz führen auch zu Dauerstress, was sich ebenfalls auf die Telomere auswirken kann. Das Stresshormon Cortisol verhindert die Reparatur der Telomere.

 

Es gibt aber auch etwas Positives zu berichten:

In dem Organismus unsere Tiere gibt es diverse Zellarten, die einen Selbsthilfe-Mechanismus haben. Die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) haben eine winzige Reparaturmaschine und das ist das Enzym TELOMERASE. Dieses Enzym kann die Telomere wieder verlängern.

 

So können die Telomere unserer Haustiere geschützt werden:

  • Vermeidung von Konservierungsstoffen
  • Eine „bedarfsgerechte Frischfütterung“
  • Überfordern Sie ihren Vierbeiner nicht
  • Eine tägliche moderate Bewegung trägt zur Gesunderhaltung der Telomere bei.

 

FAZIT

Die Formel für ein gesundes und langes Leben unserer Tiere ist: GESUNDHEIT WÄCHST GANZHEITLICH UND MUSS AUCH ALS GANZES BEHANDELT WERDEN.

 

 

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